Osmose-Anlagen
In vielen Gegenden hat das Leitungswasser keine gute Qualität. Dies kann auf viele verschiedene Arten die Zucht von Pflanzen erschweren. Deswegen bereitet man im professionellen Gartenbau das Gießwasser mit Osmose-Anlagen auf. Hierbei handelt es sich um Wasserfeinfilter, die aus dem Wasser 95 % der gelösten Stoffe entfernen, so dass eine genaue Düngung möglich wird.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Filtersystemen muss man die Osmosemembran bei richtiger Wartung nur alle 2 bis 8 Jahre wechseln. Als optimal hat sich erwiesen, dass gefilterte Wasser wieder mit ca. 50 % Leitungswasser zu mischen.
Luftbefeuchter und andere Geräte, die von Verkalkung bedroht sind, können ebenfalls mit Osmose-Wasser betrieben werden. Für das Anmischen von Insektenschutzmitteln benötigt man weiches Wasser, wie es bei der Osmose-Filterung entsteht. Osmose-Anlagen brauchen für ihren Betrieb einen Druck von mindestens 4 bar. Sie werden deshalb direkt an die Wasserleitung angeschlossen oder mit einer Hochdruckpumpe betrieben.
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