Meine Erfahrungen mit Vaporizer
Ganz zu Beginn gesagt, der Vaporizer lässt sich sehr einfach anwenden ist dabei sehr effektiv und sogar für Laien komfortabel und sicher in der Handhabung. Anfangs habe ich einen hohen Stromverbrauch befürchtet, was sich jedoch im Alltag nicht bestätigt hat, das Gerät ist extrem sparsam.
Aromatischer Dampf
Aufgrund einer Lungenerkrankung habe ich mich dazu entschieden einen Vaporizer zu kaufen. Der hierüber ausgeschiedene aromatische Dampf soll meinen Bronchien gut tun, so die Empfehlung des Lungenfacharztes. Im Gerät werden getrocknete Kräuter stark erhitzt, bis ihre Wirkstoffe über den Dampf ausgeschieden werden. Da das Kraut nicht verbrannt wird bilden sich auch keine giftigen Dämpfe. Der natürliche Duft, welchen Pflanzen und Kräuter versprühen wird dabei nur verstärkt. Wer kennt es nicht, den Duft von Lavendel, Rosmarin oder Thymian? Diese Düfte sind nicht chemisch hergestellt oder schädlich. Schon die alten Griechen verwendeten zur Verbesserung des Wohlbefindens und Stärkung der Gesundheit Kräuter und Kräuteröle.
Positive Wirkung auf die Gesundheit
Genau auf Grundlage dieser Natürlichkeit setzt der Vaporizer. Das Gerät gibt die Wirkstoffe von Heilpflanzen in die Umgebung ab, wo sie eingeatmet werden und eine unmittelbare Wirkung haben. Dabei wird kein Rauch abgegeben sondern Dampf. Dieser Unterschied ist besonders wichtig, da Rauch giftige Stoffe enthält und Dampf nicht. Beim Vaporizer wird lediglich ein Strom heißer Luft durch die Kräuter geblasen, so dass deren Wirkstoffe schmelzen und der entsprechende Duft sich bilden kann. Es fällt hierbei auch keine Asche an, weshalb sich mein Vaporizer auch sehr einfach reinigen lässt. Je nach gewünschter Wirkung gebe ich entsprechendes Heilkraut in den Vaporizer. Nach einem stressigen Tag verhilft mir Lavendel um abschalten zu können und wenn ich extrem unkonzentriert und müde bin, gibt mir Rosmarin wieder die nötige Power. Besonders hilfreich ist mir der Kräuterdampf wenn sich meine Asthmasymptome und Husten bemerkbar machen. Etwa Eukalyptus, Kamille oder Pfefferminz lindern meine Beschwerden dann schnell. Das Gute daran ist, dass es sich nicht um ein herkömmliches Inhaliergerät handelt, bei dem man sich direkt vor das oft laute Gerät sitzen muss und etwa 20 bis 30 Minuten den Dampf einatmet. Beim Vaporizer verströmt sich der Dampf im ganzen Raum und ich kann nebenher Fernsehen oder ein Buch lesen und profitiere auch deutlich länger von der gesundheitsförderlichen Wirkung.
Unterschiedliche Modelle
Bei der Auswahl des Vaporizer stand ich vor der Qual der Wahl. Will ich ein mobiles kleines Gerät oder ein großes Standgerät? Ich habe mich letztendlich für das große Gerät entschieden. Dieses hat seinen festen Platz im Wohnzimmer gefunden und hat dennoch noch die Größe, dass es gegebenenfalls transportiert werden könnte. Da Gas-Vaporizer eher als anfälliger und schwieriger zu reinigen gelten, habe ich mich zudem für das Elektro-Modell entschieden und wie bereits eingangs erwähnt, ist der Stromverbrauch nicht mal so hoch.